Posaunenchor Schwarzenberg
unser Posaunenchor
„Hört wie die Posaune schallt…“

…diese Tradition wird mittlerweile seit mehr als 100 Jahren in unserer Gemeinde gepflegt.

Unser Posaunenchor stellt sich vor: Zu sehen sind von links nach rechts…Johannes Kunstmann, Herbert Sowa, Egon Weißflog, Posaunenchorleiter Helmar Weißflog, Andreas Lehmann, Siegfried Albert, Roman Weißflog, Stefanie Weißflog, Steve Kürschner.

Das Foto entstand während des 100-jährigen Chorjubiläums im Jahr 2006.

Anlässlich dieses Ereignisses gab es 2 Festgottesdienste, bei denen uns die Posaunenchöre der umliegenden Gemeinden tatkräftige Unterstützung leisteten, so dass dieses Ereignis bei jedem Mitwirkenden in wunderbarer Erinnerung geblieben ist.

Die Aktivitäten unseres Chores sind sehr vielfältig: Jeden Donnerstag 1900 Uhr treffen wir uns, um neue Stücke einzuüben und altbekannte zu verbessern.
In regelmäßigen Abständen gestalten wir die Gottesdienste in unseren beiden Gemeinden mit aus und von Ostern bis Erntedank laden wir mit dem Klang unserer Instrumente jeden Sonntag zum Gottesdienst ein. Darüber hinaus sind wir auch außerkirchlich aktiv, so z.B. am Volkstrauertag, an dem der Chor jedes Jahr die Gedenkveranstaltung mitgestaltet und am 1. Advent, wo wir das „Anschieben“ der Ortspyramide musikalisch unterstützen. Als Highlight spielen wir in der Weihnachtszeit gemeinsam mit dem Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirche festliche Stücke auf dem Schwarzenberger Weihnachtsmarkt.

Zu Ostern konnten wir ein neues Mitglied begrüßen, René Franke ist seitdem mit viel Einsatz und Freude zu uns gestoßen.
   

„Posaunenchor unterwegs“ nach Lückendorf (Oberlausitz) vom 13.-16.05.2016

Nachdem wir 2013 in der Niederlausitz waren, sollte es diesmal in die Oberlausitz gehen.

Ziel war die Evangelische Freizeit- und Bildungsstätte Lückendorf, ein Rüstzeitheim des Ev.-Luth. Kirchenbezirkes Löbau-Zittau.


Am Freitag brachen wir mit unseren PKW in Richtung Lückendorf (südlich von Zittau) auf. Die es am Weitesten hatten, kamen zuerst an. Der Rest stand im Pfingstreiseverkehr kräftig im Stau, mit mehr als das Doppelte an Fahrzeit.

Außer dem Abendbrot zu unterschiedlichen Zeiten und ein kurzes Anblasen vor unserem Freizeitheim, war an diesem Abend nicht mehr viel drin.

Am Samstag folgte nach gemeinsamen Frühstück / Andacht / Singen ein Ausflug, bzw. eine Wanderung nach Oybin. Dort konnte Burg & Kloster besichtigt, oder einfach durch die Gassen geschlendert werden. Wir kehrten am späten Nachmittag zurück. Nach gemeinsamen Spielen mit den Kindern und gemeinsamen Abendbrot, fand dann noch ein Choralblasen im Gelände des Heimes statt. Später noch verbrachten wir einen gemütlichen Abend im Aufenthaltsraum.

Am Sonntag gestalteten wir morgens den Gottesdienst in der EmK Zittau mit aus, mit 3 Bläserstücken und einem Lied mit Gitarre. Die Predigt hielt Pastor Ziebold. Anschließend nahmen wir ein gemeinsames Mittagessen im „Dornsbachhaus“, im Zentrum von Zittau, ein.

Danach ging es direkt zum Bahnhof, wo wir mit der Zittauer Schmalspurbahn nach Jonsdorf fuhren. Dort konnte z.B. der Kurpark besichtigt oder Kaffee getrunken werden. Danach dann die Rückfahrt nach Zittau und zurück ins Heim. Gemeinsames Abendbrot / Choralblasen und Spielabend rundeten den Tag wieder ab.

Am Montag ging es nach gemeinsamen Frühstück / Andacht / Singen wieder staufrei heimwärts. Wir waren insgesamt 31 Leute incl. Kinder, davon 8 Bläser.

Wir spielten Volkslieder und aus den Heften „Richard Roblee“ und „ Dies ist ein köstlich Ding“.

Die älteren Chormitglieder konnten gesundheitsbedingt leider nicht mitfahren, genauso wie die Bläserin die das Heim ausgemacht hat, weil sie gerade da hochschwanger war. Aber das ist ja auch wichtig für die Zukunft unseres Chores, der in diesem Jahr 110 Jahre alt wird. Dieses Jubiläum wird im Herbst mit einem Festgottesdienst begangen. Wir danken Gott für diese schönen Tage, für alle Bewahrung und für die liebevolle Versorgung in diesem Freizeitheim.

A. Lehmann im Juli

 2016

   

 


 

 
Posaunenchorausfahrt Frühjahr 2013

„Posaunenchor unterwegs“ nach Groß Bademeusel vom 09.-12.05.2013

Am Himmelfahrtstag war es wieder soweit: nach dem Allianzgottesdienst am Albert – Schweizer – Heim in Schwarzenberg, brachen wir als Posaunenchor der EmK wieder zu einer Ausfahrt, diesmal in die Niederlausitz auf, nach Groß Bademeusel. Wir wohnten 4 Tage im schönen Freizeitheim „Haus am Fluss“ des evangelischen Kirchenkreises Cottbus. Das großzügige Haus mit weitem Gelände, direkt an der Neiße und damit an der polnischen Grenze, bietet alle Möglichkeiten.

Mit dem Abendbrot nahmen wir die erste gemeinsame Mahlzeit ein. Morgens nach dem Frühstück fanden Andachten mit Singen von Lobpreisliedern statt und abends wurde, teils im Freien, aber auch in der kleinen Dorfkirche, mit unseren Instrumenten musiziert. Am Freitag unternahmen wir bei Regen eine Pferdekutschenrundfahrt im Fürst – Pückler – Park in Bad Muskau, sowie einen Abstecher nach Polen. Ein verführerischer Vormittag folgte am Samstag bei einer Produktionsbesichtigung in der Schokoladenfabrik „Felicitas“ in Hornow und am Nachmittag stand noch eine 2-stündige Bootstour mit den „NeißeTours“ auf dem Plan. In Schlauchbooten paddelten wir bis nach Bad Muskau. Am Sonntag erfolgte nach dem Frühstück die Abreise, aber nicht bevor wir noch mal vor dem Haus ein paar Stücke den Blechblasinstrumenten entlockten. Unter Gottes Führung waren die 10 Bläser mit ihren Angehörigen wieder wohlbehalten am Nachmittag in der Heimat gelandet.

Text:     Andreas Lehmann im Mai 2013 --- Foto`s:  Lehmann und  Weißflog - Kürschner

   
   
   
   
   
Posaunenchor unterwegs in Rathewalde 16. - 18. 09. 2011
Unser Posaunenchor unternahm auch in diesem Jahr wieder eine dreitägige Ausfahrt in die sächsische Schweiz nach Rathewalde. Vom 16.-18. September haben wir hoch über dem Amselgrund, ein tolles Wochenende in einem Selbstversorgerhaus, vom Verein „Offene Häuser“, verbracht. Da konnte man in unterschiedlichsten Räumen und Betten die Nachtruhe einnehmen und in 2 Gemeinschaftsräumen gemütlich beisammen sitzen. Außen war eine Terasse, wo wir am Freitagabend nach der Anreise gegrillt haben und an beiden Abenden musiziert haben.

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Insgesamt waren wir 15 Bläser/innen (Eine davon im Schwangerschaftsurlaub), darunter 5 Gastbläser: 3 traditionell aus Baden- Würtenberg, sowie aus Lauter und Crottendorf. Bis auf unseren Kassierer Siegfried Albert der leider krankheitsbedingt wiederholt nicht mitfahren konnte, war der Chor komplett. Wir denken ganz besonders an ihm im Gebet und wünschen ihm weiter gute Genesung. 

Der Samstag startete um 8 mit einem reichhaltigen Frühstück in der nahegelegenen „Bocksteinschänke“ (sowohl auch der Sonntag). Danach machten wir uns, geschlossen mit den Autos, auf in das tschechische Hrensko, von wo aus wir eine große Wanderung durch die „Edmundsklamm“ hinauf zum „Prebischtor“ machten. Nach ca. 15 km Wanderung waren wir gegen 5 wieder am Haus und musizierten wieder auf der Terrasse, was sogar einige Zuhörer anlockte. Danach brachen wir wieder auf zum Abendbrot in eine andere, nahegelegene Gaststätte. Abends saßen wir dann wieder in geselliger Runde zusammen, bis Einer nach dem Anderen abgekämpft vom Wandern, sich in sein Bett zurück zog. Nur paar Hartgesottene hielten aus und eröffneten noch eine Skatrunde. An beiden Tagen hielt uns Egon Weißflog eine kurze Andacht und wir sangen gemeinsam Lieder. Am Sonntag durften wir sogar noch einen Reisebericht von Susanne und Albrecht Fritzsch hören und in vielen Bildern ansehen. Die Beiden haben im Frühjahr an einer Israelreise mit Pfarrer Köhler teilgenommen. 
Am Sonntagmittag haben wir dann noch spontan vor einem Pflegeheim im Ort musiziert, was den Leuten dort eine große Freude bereitet hat. Danach gingen die Wege auch schon wieder auseinander und Einige traten die Heimreise bei teils strömenden Regen an. Der Rest ließ es sich nicht nehmen , nochmal zur nahegelegenen Bastei zu wandern, die dann doch nicht ganz so nah war und das Wetter es auch nicht so ganz gut mit uns meinte. Aber der Blick ins Elbtal hat entschädigt. Neue Pläne für die nächste Ausfahrt worden auch schon geschmiedet und wird jetzt bestimmt ein fester Programmpunkt jedes Jahr. Sehr danken wir unserem Chorleiter für die ganze Organisation, Rosi für Fotos und Geldgeschäfte, Egon und Albrecht für die Ausgestaltung der Vormittage und natürlich allen Bläsern und Bläserinnen für ihr mittun und vor allem unserem Herrn für die Bewahrung an diesem schönen Wochenende...
Posaunenchor unterwegs in Schwarzenshof 20.-22.08.
Zur traditionellen Ausfahrt (ca.alle 2 Jahre) machte sich im August 2010 unser Posaunenchor auf nach Thüringen…
Für Viele nicht unbekannt, war das Ziel unserer Reise das Freizeitheim unserer Kirche „Schwarzenshof“… Hoch über den Dächern von Rudolstadt, boten sich gigantische Blicke ins schöne Thüringen, was die Foto`s belegen. Mit 10 Chormitgliedern und einen Leihbläser aus Backnang konnten wir ordentlich Musik machen. Und mit den Angehörigen der Bläser waren wir eine stolze 25 Mann Gruppe.
Der Zufall wollte es, dass zur gleichen Zeit, noch ein Posaunenchor aus Neudorf im Heim zugegen war, so dass wir natürlich gemeinsam musizieren konnten und einen schönen und starken Chor darstellten.
Die Neudorfer sind übrigens jährlich dort, sowie auch die „Gommel“ – Kinder, die aus der Gegend von Tschernobyl kommen und sich 3-4 Wochen in den Ferien erholen. Aus überwiegend dieser Gruppierung, setzte sich am Sonntag eine schöner deutsch-russischer Freiluftgottesdienst bei herrlichstem Wetter zusammen. Am Freitag reisten wir alle auf den unterschiedlichsten Wegen am späten Nachmittag an. Die erste gemeinsame Handlung war das gemeinsame Abendbrot. Es folgte Choralblasen auf der Terrasse und ein geselliger Abend. Am Samstag unternahmen wir einen Ausflug zur Oberweißbacher Bergbahn im Schwarzatal. Nach erfolgreicher Bergfahrt und einem nicht so erfolgreichen Mittagsimbiss ,stand noch eine Wanderung mit dem Ziel Fröbelturm auf dem Plan, wo wir dann gemütlich „Kaffee“ getrunken haben. Auch ein Kirche wurde besichtigt auf dem Weg dorthin. Am Abend hat die Heimleitung zum Grillen eingeladen und danach wurde noch schön musiziert. Nicht zuletzt wurde auch noch zum Fußballmatch gepfiffen, wo viele noch mal Alles geben mussten. Am Sonntag gab es nach dem Gottesdienst noch ein leckeres Mittagessen, danach trennten sich die Wege des Chores wieder Insgesamt eine sehr gelungene Sache bei schönstem Wetter, die nicht nur alle 2 Jahre auf sich warten lassen muss. Überschattet war das Ganze von dem Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen unseres langjährigen Sopranspielers Siegfried. Er diente über 45 Jahre mit seinem Instrument dem Chor und wir danken ihm für sein fleißiges Mitwirken, nicht zuletzt auch als Kassierer. Unser Chor besteht zur Zeit aus 10 aktiven Chormitgliedern, die sich stets bemühen, die „richtigen“ Töne zu treffen … Großer Dank gebührt auch unserem Chorleiter, Helmar Weißflog, der sich stets fleißig bemüht, die „richtigen Töne“ zu koordinieren und natürlich auch solche schönen Ausfahrten zu organisieren.
Bericht vom Bundesposaunenfest in Siegen 2009
Der Bund christlicher Posaunenchöre Deutschlands, dem unser Posaunenchor Schwarzenberg angehört, feierte vom 1. -3. Mai 2009 seinen 100-jährigen Geburtstag in der Gründerstadt Siegen. Dazu war natürlich auch unser Chor herzlich eingeladen. Zur Folge dessen sind wir zu viert am 1. Maimorgen in Richtung Siegerland aufgebrochen. Im Vorfeld bemühten wir uns erfolgreich durch intensives Üben, dass umfangreiche Programm zu erfüllen, sodass wir an diesem Wochenende gut mithalten konnten. Nach einer behüteten Fahrt sind wir gegen Mittag am Ziel angelangt, wo wir zuerst unser großräumiges Quartier besichtigten und bezogen. Diese Unterkunft befand sich 15 km außerhalb von Siegen. Schon ab 14 Uhr fanden erste Platzkonzerte an verschiedenen Stellen in der Altstadt von Siegen statt, wo wir gleich sehen konnten, wer noch aus unserer Gegend der Einladung folgte. Anschließend verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag in Siegen. Am Abend war eine erste Probe und der Eröffnungsgottesdienst, der um 20 Uhr begann. Nach einen deftigen, späten Abendbrot, ging es dann zurück ins Quartier. Am nächsten Morgen stand uns nach einen reichhaltigem Frühstück eine dreistündige Probe bevor. Diese Übung und auch die anderen Veranstaltungen waren musikalisch unter der Leitung von Roland Werner, dem Bundesposaunenwart des BcPD, der nunmehr seit 25 Jahren mit seiner ruhigen, gelassenen Art dieses Amt ausübt und auch dafür beglückwünscht wurde. Nachmittags fanden dann verschiedene Workshops statt, wo z.B. das Rhythmusgefühl trainiert werden konnte. Am Abend fand dann die eigentliche Jubiläumsveranstaltung statt. Diese war mit Auszügen aus der Chronik des BcPD, diversen Showeffekten und natürlich musikalischen Kostbarkeiten bunt gemischt. Als wir danach gegen 23 Uhr noch etwas essen wollten, musste erst mal in der Gaststätte das Küchenpersonal wieder aktiviert werden. FDort haben wir dann mit Geschwistern aus Antonsthal noch zünftig gespeist. Am Sonntagmorgen rundete dann noch ein zweistündiger Festgottesdienst das Jubiläumswochenende ab. Vorgeschaltet war natürlich noch eine Probe. Dies Alles fand in der Siegerlandhalle in Siegen statt, die für die Veranstaltung genug Raum bot. Pünktlich um 12 Uhr ging es dann nach einem gelungenen Wochenende wieder Richtung Schwarzenberg, wo wir unter Gottes Führung zur Kaffezeit wieder eintrafen.